Vogelschutzmassnahmen

Intensive Landwirtschaft, ausgeräumte Landschaften und aufgeräumte Gärten mit Rasen und exotischer Bepflanzung, setzen der Artenvielfalt der Vögel zu. Feuchtgebiete fehlen, der Zvilisationsdruck wächst stetig.                         Viele Arten sind bei uns verschwunden, die rote Liste der bedrohten Vogelarten wächst seit Jahren stetig.


Juni 2012 am Nussbaumersee

Goldammer in einem Weizenfeld

Juni 2012

Teichrohrsänger

Juni 2012

Haubentaucher

Juni 2011

Haubentaucher brütend auf dem Hüttwilersee

Hüttwilersee März 2011

Haubentaucherpaar balzend

Hüttwilersee März 2011

Silberreiher

1. Januar 2009

Graugänse auf dem Hüttwilersee

November 2008

Rostgänse auf dem Hasensee

Abendstimmumg am Nussbaumersee

Am Nussbaumersee wurde für die brütenden Kiebitze ein Weg abgesperrt. Die Massnahme wurde von den meisten Fussgängern respektiert. Leider wurden die Gelege von Rabenkrähen ausgeplündert!

Leider im Seebachtal in diesem Jahr nicht anzutreffen!

Kiebitz pullus

Eine sinnvolle temporäre Massnahme war die Sperrung eines Wegs.

Die Sperrung sorgte für Ruhe im Brutgebiet, aber die hohen und zu nahen Bäume entlang den Seegräben erlaubten den Rabenkrähen, die Gelege zu orten und auszuplündern!

Aber die Sperrung ermöglichte auch anderen Tieren entlang den Seegräben Futter zu suchen: Graureiher, Ringeltauben, Drosseln und (leider) die Rabenkrähen suchen sich ihre Nahrung ungestört. Rehe äsen in den Wiesen.

Die renaturierten und vernässten Wiesen bieten optimale Brutplätze.

Kiebitzpaar

Gelege des Kiebitz, gut getarnt und durch einen Elektrozaun vor dem Fuchs und Katzen geschützt.

Kiebitz Gelege, Rabenkrähen haben die Nester ausgeplündert.

Für eine optimale Bewachung der Brut ist eine mindest Anzahl von Kiebitzen notwendig, damit die gefrässigen Krähen gemeinsam abgewehrt werden können.
Wenn die Brutvögel durch Störungen die Eier verlassen müssen, sind die Eier den Rabenkrähen oder Möwen ungeschützt ausgesetzt.
Deshalb sind Absperrungen eine geeignete Massnahme, ein ungestörtes Brüten zu ermöglichen.

Kiebitz kontrollierte seine Brut aus der Luft. Gegen die Überzahl der Krähen waren die Kiebitze machtlos.



Durch einheimische Bepflanzung, Trockenmauern, Wiesen statt Rasen, Tümpel, alte Obstsorten usw. kann jeder selber mithelfen, kleine Biotope für Tiere im Garten zu gestaltenen!

in unserem Biotop Juni 2008

Ringelnatter

Ringelnatter im Juni 2008

Schmetterlinge brauchen keinen Rasen!

Der Erfolg stellt sich sofort ein!

die Fetthenne ist bei Schmetterlingen und anderen Insekten sehr beliebt

Tagpfauenauge

er verbringt die heissen Juli Tage im Himbeerbusch

Laubfrosch

Auch der Igel schätzt einen nicht aufgeräumten Garten

Mama Igel sucht Blätter für ihr Nest

zwei junge Igel die Ende Juni 07 ihren ersten Ausflug machen

Jetzt suchen sie selber schon die ersten Käfer und Regenwürmer

Neugierig wird die neue Umgebung erforscht

Jungigel auf seinem ersten Ausflug

Apfelbäume bieten vielen Vogelarten Nahrung und Nistplatz

Gartenbaumläufer

Beerensträucher wie Gemeiner Schneeball oder Liguster bieten den Vögeln im Winter Nahrung, im Sommer Brutplätze

Seidenschwanz

Steinhaufen sind Unterschlupf für Reptilien.

Zauneidechse




Seit einigen Jahren sind Bestrebungen im Gange, die "Sünden" der letzten 100 Jahre zu beseitigen.

- Stangenwald und Monokulturen sind passé

- Bäche werden ausdedolt, Feuchtgebiete werden wieder vernässt

- Flüsse werden renaturiert

ABER:   ES GIBT NOCH VIEL ZU TUN !!


Renaturierter Flussabschnitt bei Altikon - Neunforn

Thur Winter 2005/2006

Verschiedene Hochwasser haben die Thur verändert

Thur im Dezember 2006

Seit die Thur streckenweise renaturiert wurde, brütet der Flussregenpfeifer wieder auf den Kiesbänken. Gänsesäger und Graureiher sind regelmässig zu beobachten.

Trotz Hochwasser, Badegästen, trotz Hunden und Booten, der Flussregenpfeifer brütet wieder an der Thur!

Auf Kiesbänken brütet der Flussregenpfeifer erfolgreich.

Flussregenpfeifer


Der Biber hat den neuen  Lebensraum sofort genutzt

Spuren des Bibers an der Thur




In nächster Umgebung liegt das Seebachtal mit den drei Seen und dem Bach, welcher in die Thur mündet. Der Biber ist Bewohner der Landschaft, um die Seen brüten Vögel wie Kiebitz, Graureiher,Teichrohrsänger, Sumpfrohrsänger, Zwerdommel, Haubentaucher, Reiherenten usw. Der Baumfalke jagt hier nach Libellen. Auf Kunstinseln brüten Flussseeschwalben. Im Winter sind Silberreiher anzutreffen. Moorenten und Knäkenten rasten auf dem Zug.

November 05

Blick nach SW von der Nussbaumerbadi

Nov. 2005

Nussbaumersee

Dez. 2007


Zwei Brutflosse bieten Brutmöglichkeiten für den Langstreckenzieher

Flussseeschwalbe

Familienidylle auf den Brutinseln

Flussseeschwalben

 

Hüttwilersee

Das renaturierte Gebiet der Seegräben bietet den Kiebitzjungen gute Deckung

Seegräben zwischen Nussbaumer- und Hüttwilersee

Rund um die Seen brütet  der Kiebitz wieder.

Brutpaar im Bürgerried

Ideales Gebiet für rastende Watvögel.

Bürgerried

Ruine Helfenberg

Gegend um Nussbaume


Westlich des Hasensees wurde eine Wiese vernässt.

Hasensee bei Ürschhausen

Hasensee im Oktober 2007

Okt. 2007

Herbststimmung am Hasensee

seltene Zugvögel nutzen das Gebiet als Rastplatz

Beutelmeise



Im Gebiet Widen östlich von Neunkirch ist ein gutes Beispiel für naturnahe Produktion in der Landwirtschaft. Seit Jahren wird mit Landwirten zusammen die Landschaft renaturiert und strukturiert.

Die durch Buntbrachen geprägte Landschaft mit ihren typischen Gästen.

Die Brachen bieten dem Rebhuhn Deckung und Nahrung

Rebhühner

Nager werden von den natürlichen "Feinden" reduziert.

Turmfalke

Regelmässige Wintergäste im Klettgau.

Kornweihe

Graureiher

Habitat des Feldhasen

Feldhase

Feldlerche und Wachtel sind Bewohner des Klettgaus.

Feldlerche

Goldammer

seltener Brutvogel!

Grauammer

Insektenhabitat

Buntbrache

siehe auch: www.birdnet.de  Buchempfehlung: Vögel füttern-aber richtig von P.Berthold und G.Mohr/Kosmos Verlag